Sonntag, 16. Juni 2019

paradeiser-epidemie

nichtsahnend wurde paradeisersamen in einer samenschale angebaut, ungefähr 300 pflanzen sind angewachsen. etwa 100 konnte ich selbst pikieren, 35 wurden dann in kübel und tröge gesetzt. in den mörteltrögen ist platz für jeweils 2 pflanzen.


in den trögen ist unmittelbar über dem boden eine 5-mm-bohrung, damit die pflanzen bei starkregen oder übermäßigem gießen nicht absaufen. die übermenge wasser wird in den kübeln drunter aufgefangen und wieder zum gießen verwendet. das wasser ist sichtlich bräunlich gefärbt, also sind da auch huminstoffe und nährstoffe drin.

ungefähr 25 pflanzen sind in normalen pflanzkübeln kultiviert. zudem sind ungefähr 15 pflanzen auf einem fleck im hochbeet aufgegangen, wo das gesäte saatgut leider nicht mehr keimfähig war. also mit ungefähr 50 paradeiser-pflanzen sollte ich den sommer durchkommen ....

das saatgut für die cherry-tomaten hab ich im handel gekauft, das für die übrigen stammt aus einer sammlung von gemüseraritäten, wo ich die samen rausgenommen und getrocknet hab. es waren ungefähr 8 verschiedene paradeiserarten. auf das ergebnis bin ich schon gespannt ...

naturstein-hochbeet

auf einem vorhandenen betonsockel wurde mit natursteinen, die auf dem baugrundstück herumlagen, ein hochbeet aufgebaut.


der mittelteil der mauer war leider schwach fundamentiert ist ist umgefallen.


die wand wurde neu fundamentiert und hält jetzt so weit.

das hochbeet schaut gut aus, es ist aber nicht sehr praktisch. damit die steine halten, sind sie etwas nach innen geneigt. damit kann man sich kaum anlehnen und zb. zum unkrautzupfen tiefer ins beet greifen. die anhängerplateaus sind hier viel praktischer. u.a. auch, weil man mit dem füssen unter dem plateau platz hat und ziemlich grad vor dem beet stehen kann.

gebaut wurde das naturstein-hochbeet 2019. erste kultur ist weißer zwiebel.

hochbeet-provisorium

bei der kassa im lagerhaus bin ich schwach geworden und hab ein sackel rote stupfzwiebeln im abverkauf mitgenommen. auf dem weg heim musste ich mir erst einen platz fürs zweibel-stupfen organisieren, weil eigentlich schon alle flächen verplant waren. kurzerhand hab ich ein provisorisches hochbeet angelegt. erde mit kompost vom eigenen kompostplatz vermischt, aufgeschüttet, planiert und sofort gestupft. das ganze schaut dann etwa so aus:




erd- und mauerbienen

am anfang war ich mir nicht sicher, wo die kleinen erdhaufen herkommen. sie könnten ja auch von regenwürmern stammen.


tatsächlich waren hier erd- oder mauerbienen am werk. nach wenigen wochen sind die eier wieder gelegt und die art verschwindet allmählich wieder bis ins nächste frühjahr.

Montag, 10. Juni 2019

rundhochbeete

relativ einfache hochbeete können mit betonringen hergestellt werden. entweder bekommt man die ringe auf willhaben günstig oder man muss für die 80er etwa eru 60,- berappen. in meinem fall hab ich sie mit reifenhalbschalen nochmal auf eine angenehme arbeitshöhe erhöht. die benutzung von reifen für diesen zweck ist etwas umstritten.


als fundament dienen betonspalten-elemente aus einem ehemaligen schweinestall. das 80er-rohr (innen-durchmesser) ist für diesen reifen etwas zu groß dimensioniert. es bilden sich unter dem reifen größere hohlräume. die 12 pflücksalat-pflanzen reichen für eine ganze familie. im hintergrund wurde im herbst 2018 eigenes saatgut einer abgeblühten zwiebelpflanze ausgesät. im herbst werden das schöne stupfzwiebel. dahinter wachsen radieschen.


zwei weitere rundbeete wurden mit 60er-rohren aufgebaut. nachdem sich die erde gesetzt hat, kommt eissalat rein.

helfer

mit helfern macht das arbeiten im garten gleich viel mehr spaß. rosi ist jetzt 13 jahre alt.

wasserversorgung

wenn sie einen garten betreiben, stellt sich immer die frage, wo sied as wasser zum gießen hernehmen. insbesondere, wenn sie keinen eigenen brunnen haben, ist es sinnvoll, das regenwasser bestmöglich zu nutzen.


insgesamt stehen jetzt 7000 liter wasservorrat zur verfügung. bei einer dachfläche von 130 qm reichen theoretisch ca. 50 mm niederschlag, um sie zu füllen. im frühjahr müssen sie daher rechtzeitig ausgewintert und aufgestellt werden.

die einzelnen behälter sind mit schläuchen wie kommunizierende gefäße verbunden. das regenwasser fließt in den ersten behälter und verteilt sich automatisch auf die weiteren. es gleicht sich auch beim entnehmen zum gießen aus.

theoretisch könnte man kleine goldfische zur bekämpfung von gelsenlarven einsetzen. das ist gesetzlich allerdings nicht rechtskonform, weil goldfischbecken mind. 4 cbm wasser haben müssen. da müsst man sich schon ein kleines pool als wasserspeicher aufstellen, was keine grundsätzlich schlechte idee ist.

hochbeete praktisch

eine relativ günstige möglichkeit, hochbeete aufzubauen, sind die plattformen von landwirtschaftlichen anhängern. ich hab zwei solche errichtet. die plateaus waren einmal geschenkt und einmal um eur 200,- gekauft, wobei das unetrgestellt als holzwagen weiter genutzt wird.

ein holzplateau ist von vorteil, weil man das relativ leicht mit einer säge in der mitte durchsägen kann.


das luxushochbeet im hintergrund gehört nicht mir. mir wären mehrere hundert euro für 4 qm zu viel. da kann man sich lange dafür gemüse kaufen.

das hochbeet im vordergrund ruht auf vier großen steinen. in der mitte wurde der boden aufgeschnitten, ebenerdig mit erde gefüllt, die fläche dann mit drahtgitter abgedeckt und befüllt. trotzdem ist im vorjahr eine wühlmaus eingezogen, heuer ist (noch) ruhe. das hochbeet ist jetzt das dritte jahr in betrieb.


dieses hochbeet steht in melk und ist seit 2017 in betrieb. es hat sich rausgestellt, wenn man zu viel lockeres material einfüllt, dann setzt sich die erde stark und reisst teilweise die perforierte folie runter. dann kann man mit teichfolienreste oben wieder abdichten.

der regenmesser im bild ist praktisch und hilft beim gießen.

willkommen!

herzlich willkommen bei permakultur in melk

die gelegenheit für permakultur war günstig. ich bewohne rund 2000 qm garten am rande von melk, genauer gesagt am sandweg. vor ort gibts genug rohstoffe und möglichkeiten, permakultur-grundsätze umzusetzen. und beschäftigt hat mich das thema auch schon seit 20 jahren. lange war keine zeit, das intensiver auszuleben. ich halte nichts von den gurus, die permakultur zu einer ideologie oder einer religion machen wollen. auch nichts von leuten, die mir den fertigen permakultur-garten anlegen. ich lege lieber selbst hand an, nutze die rohstoffe vor ort bestmöglich und entwickle den garten schritt für schritt weiter. wie das im konkreten ausschaut, samt erfahrungen, lesen sie in den folgenden beiträgen!

ich wünsche gute unterhaltung!

und bei interesse regen erfahrungsaustausch!