Dienstag, 14. April 2020

goldfisch-börse

der frühjährliche regen bleibt zwar noch aus, aber wenn die regentonnen voll sind, tummeln sich auch jede menge gelsenlarven drin. die einfachste möglichkeit, die zu bekämpfen, sind goldfische in der regenwassertonne. aus tierschutzgründen muss die tonne aber eine gewisse mindestgröße haben, ein mindestwasserstand gehalten werden bzw. es dürfen nur klein- und kleinstfische eingesetzt werden.

falls wer goldfische für die regenwassertonne brauchen kann, kann ich welche in verschiedenen größen vermitteln. interessenten bitte melden unter hans.kreimel(a)aon.at oder tel 0699 10 54 98 98.

man kann goldfische auch im zoohandel erwerben. wie gesagt, es sind die tierschutz-regeln einzuhalten.

paradeiser-leasing

neu in melk! paradeiser-leasing

in einem mörteltrog mit überwasser-bohrung wird ca. die hälfte mit eigenkomposterde und ein viertel mit herkömmlicher komposterde befüllt, mit drei paradeiserpflanzen (zwei kultursorten und eine sortenrarität) bepflanzt, mit drei holzpflöcken versehen und auf wunsch in melk zugestellt.


die leistung ist auch mit kosten verbunden. in melk bei zustellung bitte um eur 25,-. am sandweg abgeholt werden kann die kultur um eur 20,-. aber vorsicht, der trog ist ungefähr 50 kg schwer. nach der ernte kann der trog behalten werden oder wieder abgeholt, bzw. zurück gebracht werden. dafür werden eur 10,- bei zustellung und eur 5,- bei abholung refundiert.

der trog sollte etwas höher gestellt werden, damit man unter der überlaufbohrung eine tasse drunter stellen kann. die tasse zwischendurch einfach oben wieder hinein lehren.

interessenten dürfen sich melden unter hans.kreimel(a)aon.at oder tel. unter 0699 10 54 98 98.

die pflanzen sind zwar gebunden, aber es wird weiteres bindematerial benötigt. am einfachsten, man reisst sich aus stoff streifen. die sollten mind. 50 cm lang sein.



das stoffband zuerst am holz zweimal verknoten, dann locker um die pflanze, so dass sie ausreichend platz zum wachsen hat.


natürlich können sie diese kultur auch selbst herstellen. die mörteltröge bekommt man im baumarkt unter aktionsbedingungen um eur 5,-, sonst ab etwa eur 8,-. dazu füllen sie einen sack gartenerde ein, es muss nicht unbedingt tomatenerde sein. auch paradeiserpflanzen bekommen sie versetzfertig. dazu ein paar pflanzstöcke und - wer will - ein paar halteklammern zum befestigen auf den stöcken. wenn sie nur sparsam gießen, können sie auf die überwasserbohrung verzichten.

Donnerstag, 7. November 2019

kompostplatz

alles was an biomasse anfällt, laub, pflanzenreste, rasenschnitt und dergleichen werden auf dem kompostplatz gesammelt und immer wieder durchmischt.


das kompostsieb zum trennen vor gröberen bestandteilen wie ästen oder steinen macht sich in kurzer zeit bezahlt.


auch der radlader hat sich inzwischen als unbezahlbar herausgestellt.


paradeiser

ca. 50 paradeiser-pflanzen wuchsen heran, ein teil cherry-tomaten und ein teil aus selbst gewonnenem saatgut aus sortenraritäten. die einzelpflanzen in kübeln haben sich zwar ganz gtu entwickelt, sind aber nicht besonders in den ertrag gekommen.


besser entwickelt haben sich die paradeiser in den 65-liter-mörteltrögen, die mit je 2 pflanzen besetzt wurden.


bei manchen sorten ist auffällig viel kelchfäule aufgetreten. ursache ist meist kalkmangel. aus dem internet erhielt ich den rat, calcium-brausetabletten in die kübel zu geben.


pro tag konnte bis zu einer schachtel voll paradeiser geerntet werden.


paprika

mit der paprika-ernte bin ich nicht ganz zufrieden. ca. 25 pflanzen wurden in kübeln von 3 bis 8 liter kultiviert.


die pflanzen sind zwar noch etwas gewachsen, aber groß sind sie nicht geworden.


das saatgut war original. die früchte sind eher klein geblieben. pro pflanze konnten 2 max. 3 früchte geerntet werden. 


pflücksalat

ein echter glücksgriff waren 12 pflücksalat-pflanzen (davon sechs rote), die ich beim diskonter mitnahm. sicher sechs wochen lang konnte täglich geerntet werden. die dann blühenden pflanzen liess ich zur samengewinnung stehen. obs dann tatsächlich wieder die selben pflanzen werden, ist nicht sicher. handelt es sich um hybridsaatgut, kann es auch aufspalten.


zwiebeln

die im vorigen herbst gesäten und im frühjahr gestupften zwiebel sind gut angewachsen. die roten stupfzwiebel wurden spät gestupft, sind daher relativ klein geblieben.


die weißen stupfzwiebel sind schöner geworden.


ende juli laufen die pflanzen bereits ab.


die im herbst ausgeäten samen haben sich auch ganz gut entwickelt. die pflanzen etwas zu vereinzeln hätte ihnen nicht geschadet. interessanterweise sind weiße und rote zwiebeln aus dem eigenen saatgut herangewachsen.


im vordergrund waren radieschen, die heuer obwohl aus originalsaatgut gesät, etwas verholzt sind.

die ernte schaut nicht so schlecht aus. die ganz kleinen werden zum stupfen für 2020 eingelagert. die großen zwiebeln werden zuerst verkocht, dann die nächst kleineren. was übrig bleibt, wird gestupft.


honigbienen

seit mehreren jahren arbeite ich mit einem imker aus ruprechtshofen zusammen. er stellt bis zu 12 bienenstöcke im melker garten auf. ich hab zwar selbst die grundausbildung absolviert, nur zu eigenen bienenstöcken hats noch nicht gereicht.


der standort ist insoferne günstig, da hier wenig stockverluste über den winter auftreten.

eissalat

jede menge eissalat-samen keimen in der saatschale ...


die inzwischen pikierten pflanzen werden im rundhochbeet gepflanzt.


ein teil der eissalatpflanzen wächst mir davon.


die letzten lass ich stehen, um samen fürs nächste jahr zu ernten.


Sonntag, 16. Juni 2019

paradeiser-epidemie

nichtsahnend wurde paradeisersamen in einer samenschale angebaut, ungefähr 300 pflanzen sind angewachsen. etwa 100 konnte ich selbst pikieren, 35 wurden dann in kübel und tröge gesetzt. in den mörteltrögen ist platz für jeweils 2 pflanzen.


in den trögen ist unmittelbar über dem boden eine 5-mm-bohrung, damit die pflanzen bei starkregen oder übermäßigem gießen nicht absaufen. die übermenge wasser wird in den kübeln drunter aufgefangen und wieder zum gießen verwendet. das wasser ist sichtlich bräunlich gefärbt, also sind da auch huminstoffe und nährstoffe drin.

ungefähr 25 pflanzen sind in normalen pflanzkübeln kultiviert. zudem sind ungefähr 15 pflanzen auf einem fleck im hochbeet aufgegangen, wo das gesäte saatgut leider nicht mehr keimfähig war. also mit ungefähr 50 paradeiser-pflanzen sollte ich den sommer durchkommen ....

das saatgut für die cherry-tomaten hab ich im handel gekauft, das für die übrigen stammt aus einer sammlung von gemüseraritäten, wo ich die samen rausgenommen und getrocknet hab. es waren ungefähr 8 verschiedene paradeiserarten. auf das ergebnis bin ich schon gespannt ...

naturstein-hochbeet

auf einem vorhandenen betonsockel wurde mit natursteinen, die auf dem baugrundstück herumlagen, ein hochbeet aufgebaut.


der mittelteil der mauer war leider schwach fundamentiert ist ist umgefallen.


die wand wurde neu fundamentiert und hält jetzt so weit.

das hochbeet schaut gut aus, es ist aber nicht sehr praktisch. damit die steine halten, sind sie etwas nach innen geneigt. damit kann man sich kaum anlehnen und zb. zum unkrautzupfen tiefer ins beet greifen. die anhängerplateaus sind hier viel praktischer. u.a. auch, weil man mit dem füssen unter dem plateau platz hat und ziemlich grad vor dem beet stehen kann.

gebaut wurde das naturstein-hochbeet 2019. erste kultur ist weißer zwiebel.

hochbeet-provisorium

bei der kassa im lagerhaus bin ich schwach geworden und hab ein sackel rote stupfzwiebeln im abverkauf mitgenommen. auf dem weg heim musste ich mir erst einen platz fürs zweibel-stupfen organisieren, weil eigentlich schon alle flächen verplant waren. kurzerhand hab ich ein provisorisches hochbeet angelegt. erde mit kompost vom eigenen kompostplatz vermischt, aufgeschüttet, planiert und sofort gestupft. das ganze schaut dann etwa so aus:




erd- und mauerbienen

am anfang war ich mir nicht sicher, wo die kleinen erdhaufen herkommen. sie könnten ja auch von regenwürmern stammen.


tatsächlich waren hier erd- oder mauerbienen am werk. nach wenigen wochen sind die eier wieder gelegt und die art verschwindet allmählich wieder bis ins nächste frühjahr.